ABO+2019-07-10 15:20

«Unschuldig in den Konflikt geraten»

Eine Vertrauensperson des entlassenen A. S. äussert sich über die verworrene Situation der Herzchirurgie am Kispi Zürich.

Eine Klinik, die zur Spitzenklasse gehören will, muss sich auch an den schwierigen Fällen messen lassen: Eingriff an einem Kinderherzen. Foto: Keystone

Eine Klinik, die zur Spitzenklasse gehören will, muss sich auch an den schwierigen Fällen messen lassen: Eingriff an einem Kinderherzen. Foto: Keystone

Der Kinderkardiologe und Intensivmediziner Christoph Fink hat vor zehn Jahren mit dem vom Kinderspital Zürich entlassenen Herzchirurgen A. S. am deutschen Kinderherzzentrum St. Augustin bei Bonn zusammengearbeitet. Dort und später am Universitätskinderspital Tübingen leitete Fink die kardiologische Intensivstation. Heute leitet er die Kardiochirurgische Intensivstation am Al Jalila Children’s Specialty Hospital in Dubai. Die Situation am Kinderspital Zürich kennt der Vorarlberger nur von aussen, unter anderem über Mitarbeiter, die früher auf der kardiologischen Intensivstation am Kispi tätig waren. Als Vertrauensperson von A. S. war Fink vor zwei Wochen an einem Gespräch zwischen dem entlassenen Herzchirurgen und der Spitalleitung dabei.