ABO+2019-11-08 17:56

Verkauf von Gurlitt-Gemälde verdeutlicht Notlage

Nach dem Verkauf eines Gemäldes mit Millionenwert sind die finanziellen Probleme des Berner Kunstmuseums noch nicht gelöst.

Dieses Werk von Édouard Manet vermachte Cornelius Gurlitt dem Berner Kunstmuseum. In Bern wurde das Bild bereits in der Ausstellung «Bestandsaufnahme Gurlitt Teil 2 – Der NS-Kunstraub und die Folgen» gezeigt.

Dieses Werk von Édouard Manet vermachte Cornelius Gurlitt dem Berner Kunstmuseum. In Bern wurde das Bild bereits in der Ausstellung «Bestandsaufnahme Gurlitt Teil 2 – Der NS-Kunstraub und die Folgen» gezeigt.

(Bild: zvg)

  • Xymna Engel

    Xymna Engel

Es ist eines der drei spektakulärsten Gemälde aus der Sammlung Gurlitt: «Marine, Temps d’orage» (1873) von Édouard Manet; eines der wenigen Seestücke im Oevre des Malers, die er an der französischen Kanalküste schuf. Dass das Kunstmuseum ein solches Filetstück nun für vier Millionen US-Dollar nach Japan verkauft, verdeutlicht die finanzielle Notlage, in der sich das Haus seit der Annahme des Erbes von Cornelius Gurlitt befindet.