ABO+2019-10-10 07:13

«Ich bin öfters traurig»

Guillaume Hoaraus Marktwert als Fussballer beträgt 1,5 Millionen Euro. Als Musiker muss sich der Stürmer der Young Boys noch beweisen. Ein Gespräch über Reggae, Tattoos und Leistungsdruck.

«Es ist in der Musik wie im Sport: Was leicht aussehen soll, ist ein harter Job»: Guillaume Hoarau.

«Es ist in der Musik wie im Sport: Was leicht aussehen soll, ist ein harter Job»: Guillaume Hoarau.

(Bild: Enrique Munoz Garcia)

  • Ane Hebeisen

    Ane Hebeisen

Sie haben einmal gesagt, dass Sie Bern an Ihre Heimatinsel La Réunion erinnere. Wo sehen Sie die Gemeinsamkeiten?
Zuerst in der Natur. Wenn ich auf La Réunion erwacht bin, habe ich auch als Erstes die Berge gesehen. Dann die Leute. Wie auf meiner Heimatinsel wird hier ein Patois gesprochen – ich habe mich hier also sofort zu Hause gefühlt. Auch weil man mir in Bern ermöglicht hat, neben meinem Hauptberuf, dem Fussball, der Musik nachzugehen – natürlich in einem Mass, das meine sportliche Leistung nicht tangiert. Doch das ist etwas, was ich zum Leben brauche. Und dafür bin ich den Young Boys sehr dankbar.