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Tyson Fury kündigt Mega-Kämpfe an«Erst zertrümmere ich Deontay Wilder, dann inhaliere ich Joshua»

Anthony Joshua und Tyson Fury haben sich mündlich über zwei Box-Kämpfe geeinigt. Jedoch gibt es noch Details zu klären.

«Der grösste Kampf in der Geschichte des Boxens»
Tyson Fury kündigt Superkämpfe gegen Anthony Joshua für 2021 an.
Video: Tyson Fury via Twitter

Lange wurde spekuliert, nun ist es gewiss: Die beiden britischen Box-Weltmeister Anthony Joshua und Tyson Fury streben für das kommende Jahr zwei Duelle miteinander an. Das bestätigte Fury am Mittwoch in einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft. «Der grösste Kampf in der Geschichte des britischen Boxens wurde soeben vereinbart», sagte der 31 Jahre alte Titelträger des Weltverbandes WBC. Dies hatte auch Joshuas Promoter Eddie Hearn zuvor bereits dem Sender Sky gesagt. «Im Prinzip haben beide dem Kampf zugestimmt. Zwei Kämpfen», erklärte Hearn.

Dabei könnte es um die Vereinigung der bedeutendsten Gürtel im Schwergewicht gehen. Der 30-jährige Joshua ist Weltmeister der Verbände WBA, IBF und WBO. Daten und Austragungsorte sind noch nicht festgelegt, die finanziellen Rahmenbedingungen wurden laut Hearn aber vereinbart. Der erste Kampf könnte seinen Angaben zufolge im Sommer nächsten Jahres steigen, auch wenn es noch vieles aus dem Weg zu räumen gebe.

Noch Kämpfe ausstehend

Dazu gehören die Kämpfe, die Fury und Joshua zuvor bestreiten müssen. Fury wird zunächst ein drittes Mal gegen Deontay Wilder in den Ring steigen. Im Februar hatte er den Amerikaner als WBC-Champion entthront. Die Revanche könnte es im November oder Dezember geben. Joshua muss seinen IBF-Titel gegen den bulgarischen Herausforderer Kubrat Pulew aufs Spiel setzen, das für Juni geplante Duell wurde wegen der Corona-Pandemie auf Oktober verschoben.

Fury ist dabei schon richtig heiss auf die Duelle. «Es ist offiziell. Erst zertrümmere ich Deontay Wilder, dann inhaliere ich Joshua», schrieb der in 31 Profikämpfen noch ungeschlagene Champion auf Twitter.

Fury entthront Wilder in Las Vegas
Der langjährige WBC-Titelhalter Wilder hat im Februar 2020 gegen den Briten keine Chance.
Video: Fox Sports

dpa/erh