2012-10-01 15:11

Juso lässt auf dem Bahnhofplatz die Würfel rollen

Spekulantentreffen auf dem Bahnhofplatz: Die Juso Schweiz stellte in Bern ihre neue Initiative gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln vor.

«Mit Essen spielt man nicht»: Die Juso Schweiz hat auf dem berner Bahnhofsplatz Unterschriften für ihre neue Initiative gesammelt.

«Mit Essen spielt man nicht»: Die Juso Schweiz hat auf dem berner Bahnhofsplatz Unterschriften für ihre neue Initiative gesammelt.

(Bild: Martin Erdmann)

«Mit Essen spielt man nicht!»: Mit diesem Slogan startet die Juso Schweiz die Unterschriftensammlung zu ihrer Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln». Dabei inszenierte die Jungpartei auf dem Bahnhofplatz ihre Sicht der Dinge: Drei Anzugträger mit Zigarren in den Mundwinkeln zocken mit Würfeln um Mais, Kaffee, Bananen und Ananas und ziehen dabei einem dunkelhäutigen Händler die Ernte aus der Tasche.

«Spekulation auf Kosten der Ärmsten»

«Die Finanzkonzerne machen vor keiner Grenze halt», schreibt die Partei in einem Infoblatt. Spekulanten würden auf steigende Nahrungsmittelpreise wetten und dadurch von Hunger und Elend profitieren, ohne reale Werte zu schaffen. Die Nahrungsmittelspekulation diene nur den Superreichen und Finanzkonzernen zur Bereicherung auf Kosten der Ärmsten.

Die Juso muss nun innerhalb von 18 Monaten 100'000 Unterschriften sammeln, damit die Initiative zustande kommt.