2018-03-27 11:46

Ein trojanisches Pferd gegen den Krebstumor

In einem Berner Keller haben die Mitarbeiter von Innomedica ein neues Medikament entwickelt. Wenn alles klappt, wird es dereinst in einer Freiburger Fabrik hergestellt.

Die Geschäftsleitung von Innomedica: (v.l.) Peter und Pascal Halbherr, Andrea Zurkirchen, Stéfan Halbherr und Jonas Zeller.

(Bild: Adrian Moser)

Es tönt wie ein Bericht aus dem Krieg: hier das Krebsgeschwür, das im Körper wuchert, dort die Immunzellen, die Entzündungen im Körper erkennen und zu Hilfe eilen. Doch die Immunzellen sind meist chancenlos: Die Krebszellen können ihren Angriffen ausweichen und sich vermehren. Klassische Krebsmedikamente wiederum können die Krebszellen zwar zerstören – mit vielen Kollateralschäden. Die Chemotherapie wirkt etwa so gezielt wie ein Flächenbombardement.