ABO+2019-09-26 08:17

Bei Mega-Genossenschaft wittern Bürgerliche Klüngelei

Die neu gegründete Hauptstadt-Genossenschaft darf einen Teil des Viererfelds in Bern entwickeln – und später wohl auch bebauen.

Auf der letzten grossen Bauwiese der Stadt Bern wird wohl unter anderen die Hauptstadt-Genossenschaft zum Zuge kommen. (Archiv)

Auf der letzten grossen Bauwiese der Stadt Bern wird wohl unter anderen die Hauptstadt-Genossenschaft zum Zuge kommen. (Archiv)

(Bild: Urs Baumann)

  • Fabian Christl

In einem Jahr dürfen die Stadtberner Stimmberechtigten über die Baurechtsvergabe für das Vierer- und Mittelfeld befinden. Schon heute zeichnet sich aber ab, wer dereinst zum Zuge kommen wird. Die Finanzdirektion von Gemeinderat Michael Aebersold (SP) hat nämlich mit der Hauptstadt-Genossenschaft eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Teils des Areals getroffen. Der Plan sieht vor, dass die Genossenschaft dann den Teil auch selber bebauen darf. Die definitive Vergabe erfolgt aber erst nach der Abstimmung. Konkret geht es um 150 Wohnungen, also um die Hälfte der 300 Wohnungen, die in der ersten Bauetappe erstellt werden sollen. Insgesamt sind rund 1100 Wohnungen geplant.