2019-04-12 13:24

Studierende fordern nachhaltige Forschung

Die Studierendenschaft der Universität Bern ruft den Klimanotstand aus. Die Motion fordert weniger CO2-Emissionen an der Uni.

Die Universität soll nachhaltiger werden, fordert der Studierendenrat: Ausstellung im botanischen Garten zum Naturforscher Alexander von Humboldt. (Archiv)

Die Universität soll nachhaltiger werden, fordert der Studierendenrat: Ausstellung im botanischen Garten zum Naturforscher Alexander von Humboldt. (Archiv)

(Bild: Nicole Philipp)

Die Studierendenschaft der Universität Bern (SUB) hat den Klimanotstand ausgerufen. Damit wollen die Studierenden erreichen, dass Massnahmen zur Nachhaltigkeit innerhalb der Uni umgesetzt werden.

Die Motion zum Klimanotstand sei vom Studierendenrat mit grosser Mehrheit angenommen worden, teilte die SUB am Freitag mit. Die Forderungen seien die Reduktion von CO2-Emissionen sowie die Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung, in den Mensen und Cafeterien sowie im Wohnraum.

Die Ausrufung des Klimanotstandes, mit dem die Dringlichkeit des Klimawandels anerkennt wird, ist eine der Hauptforderungen der Klimastreik-Bewegung. Den Notstand bereits ausgerufen haben die Städte Basel, Olten und Delsberg.

In der Stadt Bern hat das Jugendparlament Ende März eine entsprechende Motion eingereicht. Der Gemeinderat hat sich noch nicht zum Vorstoss geäussert.

zec/sda